Infoveranstaltung in Darmstadt

4. September 2009

Jetzt haben wir endlich unser zweites Projekt.

Auf dem Dach der Christoph Graupner Schule in Darmstadt haben wir eine PV-Anlage mit 26 kWp Leistung realisiert. Um über diese Anlage und die Solar-Bürger zu informieren wird am Mittwoch, den 08. April 2009 um 18.00 Uhr im: Restaurant Ziegelbusch, Kranichsteiner Straße 183, 64289 Darmstadt, www.ziegelbusch.de eine Infoveranstaltung durchgeführt.

Sie sind dazu recht herzlich eingeladen.

Damit wir besser planen können wäre eine Info an genossenschaft(at)t-online.de, damit Bestuhlung etc. geplant werden kann.

 

Warum Solar-Bürger-Genossenschaft eG

15. September 2008

Warum wurde die Solar-Bürger-Genossenschaft eG gegründet? Diese Frage wurde uns schon öfters gestellt. Dazu gab es viele Gründe. Zum einen meine persönlichen Erfahrung im Arbeitsleben mit einer der größten deutschen Aktiengesellschaften. Aber auch mein Engagement bei sogenannten Bürger Windräder die als GmbH und Co. KG organisiert sind haben mich zum nachdenken gebracht. Oft lernte ich erst auf der ersten Gesellschafterversammlung einige der Kommanditisten kennen. Mit diesen ist man die nächsten 20 Jahre in einer Finanzgemeinschaft. Ich habe immer nur kleine Anteile am Windrad gehalten und musste mit ansehen, wie andere mit vielen Anteilen letztendlich die Entscheidungen alleine (zu ihren Gunsten) fällen konnten. Wir klein Anteilseigner waren (sind) nur ein Anhängsel und werden wenn es gegen Ende geht sicherlich nicht entscheiden was mit der Windmühle geschieht.
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Bürgerschaftliches Engagement

31. August 2008

Ich habe in den letzten Tagen leider kaum Zeit für den Solar Bürger Blog gehabt. Momentan überschlagen sich die Ereignisse. Ralos plant die “längste Photovoltaikanlage der Welt” in Bürstadt wollen wir einen solar beleuchteten Radweg ausstatten und in der nächsten Woche gibt es eine Anhörung beim hessischen Landtag zur zukünftigen Energieversorgung in Hessen. Alles politische Themen bei denen ich mit Rat und Tat zur Seite stehe.
Bei den Vorbereitungen zu der hessischen Anhörung bin ich allerdings auf eine Stellungnahme gestossen die zeigt warum eine Genossenschaftlich organisierte Energieversorgung so wichtig sein kann. Die Unabhängige Bürgerinitiative “Kein Kohlestrom Wiesbaden” wurde um eine Stellungnahme gebeten und hat nur zu einem Punkt geantwortet. Darin wird aufgezeigt, daß die Kraftwerke Main Wiesbaden AG (KMW) nur “im Interesse des Unternehmens” entscheiden. Obwohl die Eigentümer je 50% Stadtwerke Wiesbaden und Mainz in Parlamentsbeschlüssen gegen das Kohlekraftwerk sind. Die Vertreter im Aufsichtsrat der AG aber wiederum “im Interesse des Unternehmens” entscheiden. Das bedeutet obwohl die Bürger der Städte gegen das Kohlekraftwerk sind setzen sich die gewählten Vertreter über den Willen der Bürgerschaft hinweg im Interesse des Wirtschaftsunternehmen. Mit solch einer Konstellation wird nicht das beste für die Bürgerschaft entschieden sondern immer die Variante die am wirtschaftlichsten für die AG ist und es entscheidet nicht die Bürgerschaft sondern die AG Verantwortlichen…

Verzwickter Lebenslauf -TAZ Artikel mit falschen Angaben

8. August 2008

Mir ist klar, daß ich kein einfacher Referent bin wenn ich in wenigen Minuten meine Lebenserfahrung versuche rüberzubringen. Es ehrt einem zwar wenn man in der TAZ lobend erwähnt wird aber leider haben sich ein paar Fehler eingeschlichen und ein ganz dicker der mir persönlich sehr sehr leid tut.

Ich gehe einfach den Artikel von Beginn an durch und mache meine Anmerkungen…
Wir sind nicht “nur” Atomkraftgegner sondern der Kern der Solar-Bürger-Genossenschaft kam aus zwei Vereinen und zwar S.U.N e.V. und dem Solaranlagenverein Bensheim e.V. die sich beide aus Atomkraftgegner speiste. S.U.N. kämpfte gegen das AKW Obrigheim und einige Mitglieder des Solaranlagenvereins kämpfen heute noch gegen das AKW Biblis. Aus diesen Vereinen bildete sich die Solarbrücke … Um diese Atomkraftgegner scharte ich bei der Gründung einer Experten auf den verschiedensten Gebieten. Leider haben wir direkt aus Biblis bis heute keine Mitglieder in der Genossenschaft…

Weiter habe ich keine GmbH gegründet um auf der Schule  eine PV Anlage zu bauen sondern diese Anlage wurde vom Solaranlagenverein e.V. finanziert.

Leide kommt jetzt der dicke Hund… Nicht meine Beteiligung am Windpark Butendiek war das Frusterlebnis sondern eine andere Windparkbeteiligung die ebenfalls als GmbH organisiert war und an der ich einen Mindestanteil besitze. Butendiek dagegen ist zwar auch ein GmbH aber Butendiek ist demokratisch organisiert und es gab dort Kraft Satzung keine Anteilseigner die eine Mehrheit besitzen. Wir “Butendieker” sind achttausend Menschen die 20.000 Anteile besitzen. Es tut mir wirklich sehr leid, daß in dem TAZ Artikel dies so falsch dargestellt wird. Ich glaube nicht, daß ich das so gesagt habe… Der Großinvestor der inzwischen 50 Prozent Anteile an Butendiek hält war notwendig weil wir nicht die entsprechenden Sicherheiten bringen konnten. Aber nochmals es gab bei Butendiek keine Großinvestoren die die kleinen Anteilseigner überstimmten. Dies geschieht bei GmbH’s bei denen es Anteilseigner in allen Finanziellen Dimensionen gibt… ABER NICHT BEI BUTENDIEK

Erhard Renz

 

Feuerwehr Riedrode

13. Juli 2008

Unsere erste Anlage haben wir in einem Vorort von Bürstadt in Riedrode realisiert. Das Projekt kam zustande weil wir in der Stadt Bürstadt einen Partner haben der gegen einen geringen Obolus das Dach verpachtet. Allerdings ist das Dach auch nicht optimal für Photovoltaik geeignet. Die Dachausrichtungen sind nun mal Ost/West. Wobei die Neigung gering ist und wir eine schräge Aufständerung durchführen konnten.

Feuerwehrhaus Riedrode mit Photovoltaik

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Energiegenossenschaften

8. Juli 2008

Am Wochenende war ich als Referent bei der innova eG eingeladen. Das Thema der Veranstaltung “Energiegenossenschaften” Diesen Beitrag weiterlesen »

Mitgliedschaft, Satzung und Geschäftsordnung

3. Juli 2008

Natürlich ist die Mitgliedschaft bei der Solar-Bürger-Genossenschaft eG mit entsprechenden Papieren beschlossen die hier in diesem Artikel per download bezogen werden können. Die wichtigsten Dinge sind in der Satzung beschrieben. Die Dinge des täglichen Lebens werden in der Geschäftsordnung geregelt. Und Schlußendlich kann die Mitgliedschaft natürlich nur mit einer Beitrittserklärung dokumentiert werden.

Herzlich Willkommen bei den Solar-Bürgern

2. Juli 2008

Hier ist er endlich der Solar-Bürger-Genossenschafts Blog. Mit diesem neuen Medium beabsichtigen wir die Kommunikation untereinander zu verbessern. Alle sind eingeladen mit Kommentaren zu den Artikeln zu der Weiterentwicklung der Genossenschaft beizutragen. Nachdem die Solar-Bürger im Mai 2008 die erste Solaranlage an das Netz genommen haben geht es jetzt darum weitere Genossen zu finden mit denen die nächste Anlage finanziert werden kann. Mein Name ist Erhard Renz und ich bin zusammen mit Burghard Flieger Vorstand der Solar Bürger Genossenschaft. Die bisherige Homepage war einfach zu statisch, mit dem Blog können wir allen Solar-Bürgern die Möglichkeit geben sich aktiv in die Meinungsbildung der Genossenschaft einzubringen. Ich werde versuchen in den nächsten Tagen die Infos aus den letzten beiden Jahren nach und nach in Artikeln zu fassen und zu Veröffentlichen. Natürlich kann man mich auch anders erreichen. Am besten per Mail Erhard.Renz (at) solar-buerger.de oder per Telefon 0172 1387869 oder postalisch unter Gutenbergstraße 8 in 68642 Bürstadt.