Warum Solar-Bürger-Genossenschaft eG

Warum wurde die Solar-Bürger-Genossenschaft eG gegründet? Diese Frage wurde uns schon öfters gestellt. Dazu gab es viele Gründe. Zum einen meine persönlichen Erfahrung im Arbeitsleben mit einer der größten deutschen Aktiengesellschaften. Aber auch mein Engagement bei sogenannten Bürger Windräder die als GmbH und Co. KG organisiert sind haben mich zum nachdenken gebracht. Oft lernte ich erst auf der ersten Gesellschafterversammlung einige der Kommanditisten kennen. Mit diesen ist man die nächsten 20 Jahre in einer Finanzgemeinschaft. Ich habe immer nur kleine Anteile am Windrad gehalten und musste mit ansehen, wie andere mit vielen Anteilen letztendlich die Entscheidungen alleine (zu ihren Gunsten) fällen konnten. Wir klein Anteilseigner waren (sind) nur ein Anhängsel und werden wenn es gegen Ende geht sicherlich nicht entscheiden was mit der Windmühle geschieht.
Aber auch die vielen Führungen auf der weltgrößten Dachphotovoltaikanlage haben mir gezeigt, die Investoren haben sich überhaupt nicht für die Anlage interessiert. Die interessierten sich nur für die Verlustzuweisung und die Rendite
Ich war aber der Meinung wir müssen Überzeugungstäter zusammenbringen. Diejenigen die es nicht wegen der Rendite tun sondern weil es getan werden muß. Dabei möchte ich nicht, daß jeder das gleiche Mitspracherecht hat. Jeder Genosse oder Genossin hat eine Stimme - demokratischer geht es nicht. Selbst Stimmübertragungen sind maximal nur eine weitere Stimme möglich. Damit kann eine Übernahme nicht funktionieren… In der Windenergie ist dies oft passiert. Die Firmen der ersten Stunde wurden bei der erst besten Gelegenheit von großen Aktiengesellschaften übernommen und teilweise waren (sind) das die Firmen die wir bekämpfen. Das soll uns mit den Solar-Bürgern nicht passieren. Kann es auch nicht…

Ein Genosse eine Stimme!

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